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Wann du den Continuation Bet nicht einsetzen sollst

Der Continuation Bet gehört heute zu einem Move den selbst Pokeranfänger kennen. In den meisten Bücher für Anfänger sowie in den zig Pokervideos und Poker Strategie Artikel wird er ausführlich beschrieben und diskutiert. Er wird so oft eingesetzt, dass es kaum noch jemanden beeindruckt wenn du auf dem Flop anspielst nach einer Erhöhung Preflop. Dieser Übereinsatz ist jedoch nicht immer gut, denn es gibt einfach ein paar Gründe nicht auf dem Flop anzuspielen. Diese sparen dir Geld und machen dein Spiel abwechslungsreicher.

Dass es bei diesem Thema noch viel Fehlerpotential gibt ist offensichtlich. Wo früher jedoch die Fehler gemacht wurden, dass zu selten auf dem Flop angespielt wurde, ist es heute so, dass viel zu oft nach einer Erhöhung vor dem Flop der Aggressor auf dem Flop anspielt. Selbst bekannte Pokerprofis wie Barry Greenstein haben teilweise dies noch nicht erkannt. In einem TV Cash-Game hat er 100 % seiner Hände die er vor dem Flop erhöht hat auch nach dem Flop angespielt. Das er nachher nicht als Gewinner dastand zeigt welches Potential der richtig eingesetzte Continuation Bet immer noch hat.

Spiel nicht nochmal auf einem drawlastigen Board an

Gerade in den unteren Limits wenn du am Flop noch meist mit mehr als einem Gegner bist werden gerne zwei Karten der gleichen Farbe gespielt. Besonders schlimm ist dies bei online Pokeranbietern wie Riva Poker, dort scheint es teilweise so als würde jede zwei Karten der gleichen Farbe gegen egal wie viel Aggressivität vor dem Flop gespielt. Wenn also ein drawlastiger Flop kommt, dann macht es wenig Sinn anzuspielen, wenn du nicht getroffen hast. Denn dein Gegner foldet nicht wenn er einen Draw hat und selbst wenn er keinen Hand wird er mit ziemlicher Sicherheit dich auf einen setzen und auch nicht folden.

Wenn du in schlechter Position bist, spiel nicht nochmal an

Nach einer Erhöhung vor dem Flop wird es dir immer mal wieder passieren, dass noch der ein oder andere Spieler hinter dir callt. Wenn du dann auf dem Flop anspielst, wird er oftmals callen in der Hoffnung das du auf dem Turn aufgibst und er den Pot mit einem Einsatz klauen kann. Wenn du also anspielst, dann sei bereit auch auf dem Turn und vielleicht sogar auf dem River noch einmal anzuspielen.

Wenn du jedoch zunächst checkst, dann muss er entscheiden und du kannst eventuell die Wettrunde abschließen. Wichtig ist jedoch das du nicht immer mit schwachen Händen checkst und mit starken anspielst, sondern immer mal wieder durchmischt. So kannst du zum Beispiel mit einem Check-Raise auf Flop oder Turn oftmals den Pot gewinnen. Ein Move der weitaus stärker als der Continuation Bet ist.

Check wenn du eh nicht glaubst, dass dein Gegner foldet

Es macht kaum Sinn wenn du dir ziemlich sicher sein kannst, dass dein Gegner nicht foldet. Die Gründe dafür können verschieden sein. Egal ob es daran liegt das dein Gegner eine Calling Station ist, der Flop nicht danach aussieht als ob er dir geholfen hätte oder irgendetwas anderes. In solch einem Fall check lieber und hol dir die Freecard oder aber sei bereit einen richtigen Bluff zu starten und wenn es sein muss sowohl nochmal auf Turn und River richtig groß anzuspielen.

 

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